Monte Wauwau

oder Köterberg  —   Aussichtsplattform

Fernmeldeturm  *  Biker-Treff  *  Rock-Festival

.

Der Köterberg ist mit 495,8 m ü. NN[2] der höchste Berg des Lipper Berglands

auf der Grenze von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen (Deutschland).

Der Köterberg wird erstmals 1430 urkundlich erwähnt. In den lippischen

Grenzakten findet sich ein Eintrag im 16. Jahrhundert.

Die Gebrüder Grimm nennen 1816 in ihren Deutschen Sagen (Nr. 9, 20) den Köterberg auch Götzenberg, weil dort die Götter der Heiden angebetet wurden. Dort spielt auch ihr Märchen Die drei Vögelchen.

Fernmeldeturm:

Der auf dem Berg stehende, 100 m hohe „Fernmeldeturm Köterberg“    

wurde 1971 als Typenturm von der Deutschen Bundespost erbaut und

dient dem drahtlosen Telefonverkehr.

Genutzt werden die drei verschiedenen Antennentürme auf dem Berg

für Richtfunk, als Polizei-, Feuerwehr- und Amateurfunkrelais sowie

für Bundeswehrfunk. Das 70-cm-Amateurfunkrelais DB0KB arbeitet

auf der Frequenz 439,425 Mhz.

Gastronomie:

Vom 7. Juni bis 2. Oktober 1929 wurde das Köterberghaus in Form einer schlesischen Baude errichtet. 1985 folgte die Übergabe an Rudolf Brand jun., der im gleichen Jahr das Gebäude vom Landesverband Lippe (LVL) abkaufte. Es gab in der langen Geschichte des Köterberghauses zahlreiche Besuche von Persönlichkeiten, darunter Bernhard zur Lippe-Biesterfeld, Konrad Adenauer.

Treffen:

In den Sommermonaten treffen sich an den Wochenenden auf dem Gipfel zahlreiche Motorradfahrer zum Benzingespräch,  was häufig zu einer beträchtlichen Ansammlung von Motorrädern auf dem Parkplatz führt. Ebenso befahren sportlich ambitionierte Radfahrer den Köterberg.

Die Straße zwischen der Ortschaft Köterberg und dem Gipfel weist eine maximale Steigung von 14 Prozent auf. Funkamateure nutzen den Gipfel wegen der günstigen Sende- und Empfangsbedingungen.

Rock am Köterberg

Eine Idylle wie aus dem Bilderbuch erwartet einen, wenn      

man sich Richtung Lügde-Niese (im Landkreis Lippe gelegen,

im östlichsten Teil von Nordrhein-Westfalen) aufmacht.

Bauernhöfe. Gras kauende Kühe. Weite Felder. Landluft.

Dann und wann mal ein kleines Dörfchen, inklusive eigener

Kirche, eigener Eckkneipe und dem obligatorischen eigenen,

kleinen Fußballplatz.

2007- 2010    Drei Jahre sind ins Land gezogen, seit eine Tippgemeinschaft aus diesem beschaulichen Lügde-Niese die „Thekenmeisterschaft” gewann. Ein vom Radiosender 1LIVE ins Leben gerufenes Tippgewinnspiel, Hauptgewinn: DIE TOTEN HOSEN spielen bei dem Gewinner einen Gig! Die Tippgemeinschaft aus Lügde gewann und durfte daher einige Wochen später DIE TOTEN HOSEN in der Dorfkneipe „Zur Rose” Willkommen heißen und abfeiern. Da aber deutlich mehr Zuschauer als erwartet kamen, wurde schon damals der Rest des Gigs einfach nach draußen verlegt, TOTEN HOSEN-life eben.
Nach diesem gelungenen Abend schlossen sich einige Leutchen zusammen und gründeten kurzerhand den Verein „Rock Am Köterberg”, um ab nun an besagter Stelle weiterhin Veranstaltungen zu organisieren.

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